Teil eines Werkes 
3. Theil (1843)
Entstehung
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heimniß wirklich zu kennen, und ſie war zweifelhaft, ob ſie es ferner dann in Reginald's Erſcheinung werde ertragen können oder duͤrfen; da ihre Vermuthungen nie ſo weit gingen, die Rechtmäßigkeit ſeiner Anſpruͤche zu ahnen.

So hatte denn der Graf Crecy volle Freiheit, die Dinge ſich von ſelbſt machen zu laſſen, und fand ſich ſogar uͤberall von ſeiner Gemahlin hierin unterſtutzt.

Die auffallende Thatſache, daß Reginald den Na⸗ men der beſonders dem Grafen gehoͤrenden Beſitzung Ste. Roche fuͤhrte, ſchien ihr nie auffallend. Sie zählte Reginald ſo beſtimmt zu ihrem Hausſtande, nahm ſo feſt an, daß jene Beſitzung ihm gehoͤre, ohne dieſe merkwuͤrdige Annahme je entſchieden auszuſprechen, daß damit viele andere Nachfragen, nach den Eltern oder den Berechtigungen Reginald's, von ſelbſt wegfielen.

Auch mußte die Marſchallin von Crecy bei dieſen Verfuͤgungen, die ſie anfänglich mit dem größten Zorn erfullten, da ſie ihr den unberechtigten Juͤngling, deſſen größeres Recht ſie hartnaäckig vor ſich läugnete, viel zu ſehr beguͤnſtigten, endlich verſtummen. Denn nachdem ihre Schwiegertochter jede Anregung daruͤber uͤberhoͤrt hatte, traf ſie bei einem direkteren Angriffe hier auf einen ſo maaßloſen Ausbruch von Zorn und Heftigkeit, mit ſo drohenden Aeußerungen verbunden, daß ſie ſchnell