gen. Aber grade, weil ſie gegen dieſe Einwuͤrfe nichts zu erwiedern wußte, verbaute ſie ihren Willen mit dem hartnaͤckigſten Eigenſinne; und die Geſchwiſter, die Fen⸗ nimor's Kind nicht aufgeben konnten, wendeten ſich an den Grafen Creey ſelbſt, obwohl dieſer noch bei der Armee war.
Dies brachte einen Entſchluß in Leonin zur Reife, den er ſchon lange genährt. Er trat mit Fenelon uͤber die Erziehung ſeines Sohnes in Unterhandlungen. In St. Sulpice wurde eine kleine Anzahl Koſtgänger auf⸗ genommen, die den ſehr ausgezeichneten Unterricht der Moͤnche und ihre moraliſche Leitung genoſſen. Unter dieſe Zahl Reginald aufzunehmen, flehete Leonin Fene⸗ lon an. Doch fand er hier den auffallendſten Wider⸗ ſpruch. Fenelon aͤußerte die entſchiedenſte Abneigung, ſich in dieſe geheime Angelegenheit zu miſchen. Er ſagte ihm, daß es ihm unertraͤglich ſei, ein Geheim⸗ niß, von dem Viktorinens Lebensgluͤck abhinge, zu kennen, und daß er wenigſtens nichts damit zu thun haben wolle, da er es nicht habe verhuͤten können, ſo Viel davon zu erfahren. Doch Leonin ließ nicht nach in ſeinen Bitten, und endlich willigte Fenelon ein, aber nur unter folgenden Bedingungen: Niemals ſollte Viktorine das Verhäͤltniß des Kindes zu Leonin erfah⸗
ren— niemals dies Kind ſelbſt, daß Leonin ſein Va⸗


