Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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ewig heitere, ſorgloſe Kind des Gluͤckes kommt von der Leiche ſeines gemordeten Weibes, von dem Anblicke ſei⸗ nes rechtmaͤßigen und verläugneten Sohnes mit Kum⸗ mer beladen, und um Ruhe und Frieden durch Alles, was er erlebt und gethan, auf immer betrogen!

Es war nach der Beſtattung des Marſchalls nicht ſchwer, Leonin's Angelegenheiten zu ordnen; da ſeine Anweſenheit ein Inkognito bleihen mußte, war er von manchem laͤſtigen Gebrauche befreit. Wie Viktorine ihm in dieſer Kriſis gegenuͤber ſtand, brauchen wir kaum zu erwaͤhnen. Sie war mit dem, was ſie ſein wollte, ſo vertraut, daß ſie keinen Hauch von Selbſt⸗ gefuͤhl oder Tugendpathos zeigte. Sie hoͤrte ſich nicht in ihren Worten, ihre Augen ſuchten weder den Him⸗ mel, noch den Beifall Anderer; ſie langweilte und ver⸗ ſcheuchte Niemanden, indem ſie ſich beiſpiellos hervor⸗ zuheben trachtete und mit ernſter Wuͤrde eine Sprache einzufuͤhren ſtrebte, die den Zuſtänden der kranken Ge⸗ muͤther um ſie her zum Vorwurfe gereichen mußte. Sie war ohne Hochmuth, daher mit ihrem beſſeren Zuſtande vor Gott nicht befriedigt und nicht geneigt, ihn hervorzuheben. Sie war voll wahrer Liebe, daher ohne das Richtſchwert der Verwerfung ſie war edel und klug, daher den Augenblick und ſeine krank⸗ haften Erſcheinungen ſchonend, die auffallenden Miß⸗