Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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Fennimor's Wiederbelebung gewußt habe. Aber keine Reue gegen ſie trat ein. Ihre Schuld, und mehr noch die Haͤrte, die ihm jetzt natuͤrlich geworden war und die ſich gegen ſie, die er bisher ſo ſtlaviſch gefuͤrchtet hatte, Bahn gebrochen, ſie ſollte motivirt ſein in ihrer Schuld und die Marſchallin fuͤhlte bald, waͤre jene auch geringer geweſen, als ſie wirklich war er habe ein⸗ mal die Stellung gegen ſie ergriffen, die eine Art Schild gegen ſeine eignen Vorwuͤrfe ward, und gerade die Schwäche, die ſie in ihm geſchätzt und beabſichtigt, erhielt ihn jetzt in dieſer Stellung gegen ſie.

Doch hatte dieſe Erklärung die Folge, daß ein beabſichtigtes Duell mit Souvré unterblieb; und der gewandte Unterhaͤndler kam zu dem vollen Genuſſe des Gelingens, wenn er, wohlbehaglich in einem Fau⸗ teuil in Leonin's Zimmern ruhend, dieſen mit der ge⸗ reizten Wildheit eines geſtoͤrten Friedens an ſich vor⸗ über ſtreifen ſah. Er uͤberlegte die Reſultate ſeiner

gern her: der bluͤhende, ſchoͤne Mann iſt bleich, gekruͤmmt, mit ſchwindendem Haare der vornehme Edelmann vom Hofe verbannt in die hoͤhnenden Prachtraäume eines oͤden Palaſtes verwieſen. Der Gatte der ſchönſten und vornehmſten Dame hat dieſe ent⸗ ehrt und ſeinen Erben zum Baſtarde gemacht, und das

Bemuͤhungen und rechnete ſich gleichgultig an den Fin⸗