Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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ſicht als Hebel und Stuͤtzen verbraucht hatte, deren eigene Beduͤrfniſſe uͤberſehend, gering achtend, oder die ihrigen doch wichtiger haltend; die durch das zeitherige, materielle Gelingen dieſer Beſtrebungen zu einer Sicherheit uͤber den Werth derſelben gelangt war, der ſie auf die duͤnkelvollſte Iſolirhohe des Stolzes erhoben ihr war es plotzlich, als ob der Boden dieſes ihr ſo feſt erſcheinenden Gebäudes ein Sieb geworden ſei, das Alles unter ihren Haͤnden unaufhalt⸗ ſam zerrinnen, zerfließen, in ein Nichts zuruͤckſinken ließe, vor dem ſie verarmt ſtehen bliebe, wie vor dem ganzen Ergebniß ihres berechneten Lebens, das ihr da⸗ mit verloren erſchien.

Sie erfuhr die Strafe, die ihr die haͤrteſte ſein mußte, und ihr Zuſtand, wie wir ihn andeuteten, war dem gemaͤß.

Sie wollte in dieſer qualvollen Stunde etwas erdenken, womit ſie ſich rächen koönnte. Aber die Be⸗ leidigung, die jeden Blutstropfen in ihr vergiftete, kehrte immer wieder auf den einen Gegner zuruͤck, der alle zahllos erlebten Kränkungen veranlaßt hatte; und die⸗ ſer Gegner war ihr Sohn! Der Sohn, den ſie zu ihrem Dienſte erzogen, zur Stuͤtze ihrer ehrgeizigen Pläne; er war es, der plötzlich ſeine Abſtammung nicht gänz⸗ lich in ſich erloſchen zeigte und ihr, ehe ſie es ahnte,