Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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mer habt Ihr mir gelobt, daß Ihr mich erwarten wollet, mir ſelbſt die Sporen zu ſchenken bei meiner Ruͤckkehr!

Ja, ja, der Junge hat ein gut Gedächtniß! lachte der alte Marſchall.Seht Ihr wohl Der braucht mich noch! Dem bin ich noch noͤthig! Dem muß ich noch die Leine halten, damit das junge Kampfroß den freien Lauf lernt!

So iſt es, lieber, lieber Vater! rief Leonin mit uberſtroͤmender ZaͤrtlichkeitAber ſagt mir auch, wie es Euch geht, ob ich gewiß an Eure Geneſung glauben darf. Welche Angſt hat mich auf meinem Wege verfolgt!

Was das fuͤr ein Sohn iſt! rief der erſchuͤt⸗ terte Greis.Doch laß' das, mein Kind, und glaub' mir, es waren unnuͤtze Schwätzereien von Deiner Frau Mutter und dem Herrn Doktor da Dein Vater war gar nicht krank; und hätten ſie mich nicht all' das Zeug verſchlucken laſſen, was der dort zuſammen gehert, und meinen armen Koͤrper in Ruhe gelaſſen, der ehrenvollere Wunden traͤgt, als ihre elenden Pflaſter zogen ich waͤre laͤngſt geſund!

Gemach, Euer Gnaden! rief der angegriffene ArztDie Geneſung täuſcht uns leicht uͤber die uͤber⸗ ſtandene Gefahr und macht uns ungerecht gegen die