Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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empfangene Hilfe. Es war dies Mal nicht in die Willkuͤhr Euer Gnaden geſtellt, zu geneſen. Verdäch⸗ tigen der Herr Marſchall unſere Kunſt nicht bei dem jungen Herrn!

Du ſiehſt, Leonin, lachte der Marſchall, dem Gekraͤnkten verſoͤhnend die Hand reichend,er muß immer Recht behalten; aber ich werde es ihm jetzt zeigen, wer Herr iſt! Und ſchnell warf er den Man⸗ tel zuruck und ſtand vollig gekleidet, wie er fortwaͤh⸗ rend blieb, vor den Zuruͤckweichenden.

Jetzt ſagt mir, daß ich krank bin! rief er und richtete ſich mit einer Kraft empor, die wirklich jede Befuͤrchtung niederſchlagen mußte.

Leonin begruͤßte nun den wuͤrdigen Kaplan, der zugleich ſein religioſer Fuͤhrer und Beichtvater war, während der Marſchall, noch immer im Streite mit dem Alles verweigernden Arzte, Alles durchſetzte, was er beabſichtigte; da ſein naturlicher Starrſinn dies Mal von einem Jubel des Herzens unterſtuͤtzt ward, der zu ruͤhrend und verſtändlich fuͤr alle ſeine ihn herzlich liebenden Diener war, um nicht jeden ausgeſprochenen Befehl, trotz aller Gegenreden des eben ſo halb er⸗ weichten Arztes, auf's ſchnellſte in Erfuͤllung zu bringen.

Denn mein Junge, ſchloß er den kurzen,