Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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Madame, ſagte er, indem die Marſchallin ſich abgewendet mit dem Herzoge von Gévres unterhielt Sie ſind heute dazu beſtimmt, ganz Paris zu zeigen, wie die vollkommenſte Dame des Hofes die zarteſten Gefuͤhle als Gattin und Mutter mit der bezaubernd⸗ ſten Eleganz zu vereinigen weiß, die auch dieſes Genre aus dem rohen Naturzuſtande erhebt, worin es uns ſo beſchwerlich fällt Sie werden, wenn Sie ſich gnädigſt wenden, den jungen Grafen von Creey er⸗ blicken!

Einen Augenblick genoß der Marquis das ſchnelle Vibriren auf dem Angeſichte der Frau Marſchallin und begleitete es mit einem Lächeln, welches ſagte: Sie ſind doch noch nicht vollkommen Meiſterin ihrer ſelbſt! als dieſe auch ſchon, ohne aufzublicken, völlig ſicher uber ihren ironiſchen Beobachter, mit dem Lächeln der hoͤchſten Sammlung ſich dem ihr entgegen Eilenden zuneigte und es nicht ungern verſäumte, ihm zuvor. zukommen, als er ſich mit kindlichem Enthuſiasmus ihr zu Fuͤßen warf.

Alſo zu einem dreifachen Feſte erheben Sie durch Ihre Ankunft dieſen Tag! rief ſie mit anmuthi⸗ gem Eifer.Stehen Sie auf, mein theurer Sohn! Wenn Sie leider nur der Segen Ihrer Mutter hier empfängt, ſo erhielt Ihnen doch die Gnade Gettes