Teil eines Werkes 
2. Theil (1843)
Entstehung
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wird ſich uns von ſelbſt aufnöthigen, und wir bezeich⸗ nen nur noch eine junge, heiter lächelnde Mädchen⸗ geſtalt, die, ſich an dem Stuhle der Marſchallin leh⸗ nend und den leicht gegebenen Winken derſelben fol⸗ gend, jeden Ankommenden mit den reſpektueuſen Ver⸗ beugungen der Jugend begruͤßt. Es iſt Mademoiſelle Louiſe, die Tochter der Marſchallin, welche der bequeme Vorwand fuͤr die Abſichten ihrer Mutter ward; da allerdings nach einer Präſentation bei Hofe, die Eti⸗ kette eine Reihe von Feſten verlangte, welche die Freude uͤber einen ſolchen Vorzug ſowohl dem Adel, als vor Allem dem Koͤnige darlegen mußte.

Am heutigen Tage nahm die Marſchallin indes⸗ ſen noch außerdem mit beſonderem ſuͤßem Lacheln und einer Bewegung des Fächers, die allgemein bewundert ward, da ſie einen ſanften Schmerz ausdruͤcken ſollte, die Gratulationen uͤber die Geneſung des Marſchalls

an, und ſie erwähnte gegen einzelne Auserwählte, daß

ſelbſt Ihro Majeſtäten ſich ihrer liebſten Umgebungen beraubt haͤtten, um ihr Gluͤck wuͤnſchen zu laſſen.

Auch konnte gewiß nur die finſtere Herzogin von Bellefond, welche ſelbſt außer den Zimmern der Ko⸗ nigin nie ohne ihren kleinen Elfenbeinſtab erſchien, der ihr als Oberhofmeiſterin gebuͤhrte, mit der Frau Marſchallin den Platz unter dem Thronhimmel theilen;