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ſie ward dadurch belebt und zu einer Thaͤtigkeit erho⸗ ben, die alle ihre Kraͤfte anregte.— Und daß ſie ge⸗ rade in ihrem Sohne den Gegenſtand finden mufßte, der das Wagniß verſuchte, ihren Willen zu lenken, machte ſie ſtolz auf ihn und flößte ihr den Grad von Achtung ein, der ihn ihr zum wuͤrdigen Gegner machte, der Muͤhe werth, ihn zu beſiegen;— denn beſiegen, einen andern Gedanken hatte ſie freilich nicht!
Das tödtliche Erkranken des alten Marſchalls, wodurch die ſchnelle Einberufung des Sohnes vollſtän⸗ dig motivirt ward, war ihr kaum willkommen. Dies Ereigniß unterſtand ſich, ohne ihren beſtimmten Wil⸗ len in's Werk zu richten, was ſie ſicher war, doch zu erreichen. Sie fuͤhlte ſich faſt dadurch beleidigt und regte keine Hand, es zu unterſtuͤtzen; ſah ſich aber doch ge⸗ nöthigt, die Hebel, die ſie fuͤr ſpätere Zeiten in Bereit⸗ ſchaft hielt, jetzt um ſo viel vorzurucken.
Nothwendig bedurfte ſie einer Colliſion der Ver⸗ hältniſſe. Das Eintreten ihres Sohnes durfte nicht das Hauptereigniß ſein; es haͤtte ihn ihr z nahe, zu imponirend entgegen geſtellt, und das Mi el fand ſich ſogleich.
Mademoiſelle Louiſe, ihre einzige Tochter, erhielt in dem Kloſter der Benediktinerinnen einen Beſuch von ihr, und die Marſchallin zeigte ſich hier ſo voll⸗


