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uͤberrennend, an den prachtvoll geſchmuͤckten Gäſten, welche die Treppen bedeckten, voruͤber, in die glänzenden Zimmerreihen, in denen er die Mutter ſuchen mußte.
Die Marſchallin von Crecy verbarg unter der feinen Miene geſellſchaftlicher Höflichkeit, die ſie ihr vollſtändiges Eigenthum nennen konnte, das unruhig bewegte Herz einer Perſon, welche unaufhoͤrlich irgend eine Abſicht, irgend einen Plan verfolgt, und von Al⸗ lem, was ſich um ſie her bewegt, hauptſächlich ver⸗ langt, daß es ſich nach ihrer Anſicht, ihrer Beſtim⸗ mung geſtalte. Es war oft bloß die Ausübung die⸗ ſer Herrſchaft, die ihren Entwuͤrfen Reiz verlieh, da ſie ſich ſelten uͤber die Geringfugigkeit derſelben täͤuſchte, und eine bittere Verachtung gegen Menſchen und Ver⸗ hältniſſe fuͤhlte, die ſich beherrſchen ließen.— Man konnte ſie ſo durch ihre eigenen Neigungen beſtraft nennen; denn, indem ſie ihren ganzen Scharfſinn auf⸗ bot, jeden Widerſtand um ſich her zu entkraͤften, machte es ihr doch gerade die uͤbelſte, finſterſte Laune, daß ſie Niemanden fand, der ihr gewachſen war, ob⸗ wohl er nur Gegenſtand ihres ungemeſſenen Zornes ihrer raſtloſen Verfolgung geweſen wäre.
Es duͤrfte nicht ſchwer werden, hiernach die au⸗ genblickliche Stellung gegen ihren Sohn zu folgern. Sie war außer ſich, daß er Widerſtand wagte; aber


