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der Fauxbourg St. Germain kam, je mehr ward ſeine Aufmerkſamkeit in Anſpruch genommen durch die ſchwer⸗ faͤlligen Karoſſen, welche, mit Dienern und Pagen be⸗ hangen, einem Ziele entgegen ſtrebten.
Sein leichterer Reiſewagen und ſein immer un⸗ geduldigeres Antreiben bahnten ſich endlich einen Weg, der ihm bei einer ſchnellen Wendung das Hotel Sou⸗ biſe vor die Augen fuͤhrte, welches ſeine Eltern be⸗ wohnten, und das zu ſeiner nicht geringen Ueber⸗ raſchung das Ziel der um ihn raſſelnden Karoſſen war, die ſchon in breiten Gaſſen davor aufgereiht ſtanden.
„So muß mein Vater leben!“ rief Leonin.— Und eben rollte ſein Wagen unter das Portal des Schloſſes.
Bekannte Geſichter, ein lauter Jubelruf empfin⸗ gen den jungen Erben, der mit einem Sprung uͤber die Tritte hinweg unter den treuen Dienern ſtand, die jetzt Haͤnde, Rockſchoͤße und Fuͤße mit Kuͤſſen bedeckten.
„Mein Vater! mein Vater!“ ſtammelte Leonin, faſt erſtickt von Gefuͤhlen.
„Er lebt, gnädiger Herr! er lebt! Gott hat ihn
erhalten!“ drang es aus Aller Munde.„Kaum war der Bote fort, als die Geneſung eintrat.“
„Und wo, wo, meine Mutter?“— Er wies Jeden mit ſeinen Armen zuruͤck und flog, Alles vergeſſend,


