Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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beſtimmen bei meiner Zeit jedoch die Erſten; denn

Dero Herr Vater haben die Herrſchaft Ste. Roche nie beehrt.

Zur Rückkehr geneigt, wollte Leonin dies eben Fennimor vorſchlagen, da bemerkte er, daß ſie von ſei⸗ ner Seite in das Nebenzimmer geſchlüpft war, und in demſelben Augenblicke rief ſie ihn von daher zu ſich:O, Leonin, komm' geſchwind, und ſieh', was 6 hier Reizendes gefunden habe!

Er eilte ihr nun nach und trat in das Schlafgemach der Königin, in deſſen Hintergrunde das rieſige Himmelbett mit dunkelrothſammtenen Vorhän⸗ gen ſtand. Ihm entgegen aber trat Fennimor und hielt einen ſchönen goldenen, mit Edelſteinen verzierten Becher in der Hand.O Leonin, rief ſie,welch' ein Kunſtwerk! Sieh', wie herrlich das gemacht iſt! O, laß' ihn mir, ich will ihn zum Andenken behalten und täglich daraus trinken! In demſelben Augenblick ſetzte ſie ihn an die Lippen, als verſuche ſie ihn. Großer Gott, erbarme Dich! ſchrie der alte Kaſtellan, und ehe noch die Lippen den Rand des Bechers umſchloſſen, riß er ihn aus Fennimor's Hand und ſtellte ihn dann ſchaudernd nieder, als habe er ſich daran verletzt aber zur Beſinnung kommend, hatte er einige heftige Worte von ſeinem ſichtlich