Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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372 es ſind koſtbare Dinge hier nach gerade untergegangen durch den Befehl, dieſe Gemächer abzuſperren.

Aber warum geſchah das? frug die junge Gräfin.

Das hatte traurige Gründe, die Gott richten wird in Barmherzigkeit aber, ſo wie Euer Gnaden es hier ſehen, ſo iſt Alles verblieben, mitten im Ge⸗ brauch! Lautes glänzendes Leben den einen Tag, am andern Morgen Alles leer, zu Pferde, zu Wagen, auf und davon, Keiner ſein Gepäck nehmend oder nach⸗ fordernd und auf Befehl der zuerſt fliehenden Frau Königin wurden dieſe Zimmer abgeſperrt, und kein Stück ihres hier vorhandenen Beſitzes durfte ihr nach⸗ geſandt werden; ſie floh ſogar in dem Pelzmantel eines Hoffräuleins. Damals hatte ſie es dem erſten Grafen von Crecy-Chabanne, der hier Beſitzer ward, geſchenkt, und dieſer gar heftige Herr hatte, wie man ſagte, beſondern Grund, den Befehl der Königin gut zu heißen. Da verblieb es dann ſo, und die tugendhaften Nachfolger dieſes erſten Herrn wollten es immer ſo belaſſen. 2

Da ſind wir wohl die Erſten, die das alte Ge⸗ bot überſchreiten? ſagte Leonin, von unheimlichen Empfindungen angeregt.

Ob die Erſten, Euer Gnaden, kann ich nicht