Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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Gefühls gewiß, daß ſie ihnen lebe, ſich ihnen nie zu entziehen ſtrebe.

Dieſe ſtille Abgeſchiedenheit ſollte zeoch eben an dem Tage, wo wir uns in Ardoiſe einführen, eine kleine Umwandlung erleiden, denn die Gräfin d'Au⸗ baine war in Erwartung einer jungen Gefährtin ihrer künftigen Tage.

Der frühe Abend hatte ſie in ihre oberen Ge⸗ mächer geführt, wo die leichte Glut eines Kamin⸗ feuers und der helle Schein der Kerzen noch die Be⸗ ſchäftigungen des Winters zurückrief.

Einige Stunden ſpäter fuhr ein verſchloſſener Reiſewagen mit den Livreen der Gräfin durch die nun völlig in Dunkel gehüllten Wege des Waldes dem Schloſſe zu. Die Thorwächter öffneten die eiſernen Gitter, die den Hofraum umſchloſſen, und der Wagen fuhr in den Portikus des Hauſes.

Iſt die Frau Gräfin noch zu ſprechen? fragte St. Blace, der alte Kammerdiener derſelben, und hob ſich langſam aus dem bequemen Bockſitze.

Sie haben befohlen, ſogleich die junge Herrſchaft einzuführen, antwortete Mr. Lorint, der Haushof⸗ meiſter,und ſind beſorgt um ihr langes Ausbleiben.

Nicht meine Schuld, nicht meine Schuld, Mr. Lorint! rief St. Blace,wir haben keinen Mond⸗