Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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vertrauen ja, ich folge Euch! Aber verſprecht mir,

daß Ihr mich nicht aufhalten wollt, wenn ich Euch

ſpäter doch ſage, daß ich fort muß.

Ich verſpreche nichts, als mich jetzt zur Reiſe zu rüſten, rief die Marquiſe,und Eures Winkes ge⸗ wärtig zu ſein. Richtet jetzt Alles zu meinem Wohl⸗

grfallen ein; denn ich will mir einen Vorrath von

Einfällen und Capricen ſammeln, an denen Ihr beide genug zu thun haben ſollt.

Hold grüßend entſchlüpfte ſie den Brüdern. Als die Thüre ſich hinter ihr ſchloß, warf ſich Leonce ſtür⸗ miſch in die Arme ſeines Bruders.Glücklicher, Glücklicher! rief erDir haben die Engel in der Wiege gelacht, als ſie Deiner Zukunft dies Geſchenk verhießen! Dich trennten keine Vorurtheile, keine Launen des Zufalls von dem einzigen und höchſten Wunſche Dein Herzens!

So iſt es, Leonce, ſagte der Marquis faſt ver⸗ legen über dieſe Redeund ich hoffe, wir ſind beide unter guten Zeichen geboren; auch Du wirſt glücklich werden.

Leonce ſchüttelte leiſe den Kopf. Beide trennten ſich zu den nöthigen Anordnungen der Abreiſe.