Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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dieſe Wiege ſollt Ihr, Leonce, und dieſe Hand legt Euch hinein, trotz des Mißverhältniſſes der Größe denn Euch fehlt etwas Gott weiß, was! das muß erſt heil werden, ehe Ihr entſcheidende Schrite thut.

Mit innigem Wohlgefallen betrachtete der Mar⸗ quis ſeine holde Gemahlin, die ihm ſo ganz aus dem eigenen Herzen geſprochen hatte. Freundlich drückte er ihre deklamirenden Hände.Ich danke Dir, Lücile, daß Du ihm Alles geſagt, was ich dachte; laß' mich hinzufügen, fuhr er gegen Leonce fort,daß Dich jetzt in dieſer Stimmung zu verlaſſen, mir faſt unmöglich ſein würde, und da ich doch kaum bleiben könnte, es mein einziger Troſt iſt, Dich mit mir zu führen. Rechne darauf, daß Du mit Deinen direkte⸗ ſten Freunden reiſeſt, die Dir ganz allein überlaſſen werden, was Du für nöthig halten wirſt, ihnen mit⸗ zutheilen.

Abgerechnet, lachte Lücile,was ich ihm ge⸗ legentlich ablocke oder ablauſche.

So bleibt mir denn keine Wahl, rief Leonce, und ſein tragiſcher Ton verhieß noch wenig Sinn für die heitereren Anklänge ſeiner jungen Beſchützerin. So will ich denken, Ihr ſeid mein Schickſal; nehmt mich mit Nachſicht hin, ich will Eurer Liebe ganz