Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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O, wie ſehne ich mich nach Ste. Roche! rief die junge Marquiſeund wie will ich um das Herz der alten Pförtnerin mich bemühen, daß ſie mir Einlaß gewährt in dieſe geheimnißvollen Gemächer. Doch ſage mir nur noch mit einem Worte, ob Du die Geſchichte derſelben kennſt?

Ich kenne ſie, erwiederte ihr Gemahl doch dringe vorerſt nicht in mich, ſie Dir mitzu⸗ theilen; es ſchmerzt mich, dieſen Mißlaut in Deine reine Seele zu ſpielen! Wie entzückt mich der Ge⸗ danke, wenn ich Deinen Zauber empfinde, daß das Böſe für Dich nur eine allgemeine inhaltloſe Exiſtenz unter den Erſcheinungen hat, deſſen Daſein Du kennſt, ohne daß Dich ſeine Bedeutung erreichen konnte. Gönne mir das Glück, Dich zu behüten und zu be⸗ wahren laß' mich der Engel mit dem feurigen Schwerdte ſein, der das Paradies Deiner unſchuldigen Gedanken bewahrt.

O, mein Geliebter, rief die junge Frau

welch' ein Wohllaut des Himmels liegt darin, Dir

ſo anzugehören, daß ſelbſt meine Gedanken Deines Schutzes genießen! Glaubſt Du, daß es eine Neu⸗ gierde gäbe, die ſtärker wäre, als dies Gefühl? Nein, erwiederte er ernſt und gerührt ch weiß es, die Deinige wenigſtens nicht auch