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nicht, daß mir die Kraft darin erlahmen wird, ihm gehorſam und getroſt zu bleiben, wenn trübe Tage kommen; denn ein tugendhaftes Glück läßt die Gaben des Herzens und Geiſtes unverkümmert empor wachſen.“
„Ich fürchte wenigſtens für Dich nicht, mein Armand,“ ſagte die Marquiſe mit jenem Lächeln der Bewunderung, das die Blüte des ſchönſten weiblichen Glücks, nur die höchſte Achtung in der hingebenſten Liebe, giebt—„doch laß' mich erfahren, wo Du mir die Blumen für meinen Strohhut zu pflücken gedenkſt, denn es ſcheint, in den Wäldern von Arconville wird es nicht ſein!“—
„Für die nächſte Zeit wenigſtens nicht, liebe Lücile! Meine Gegenwart wird unvermeidlich auf unſern neuen Beſitzungen in Languedoc verlangt— ich kann die perſönliche Uebernahme dieſer Güter nicht länger verſchieben, denn obwohl ſie mir ſeit drei Jah⸗ ren gehören, lehnte ich bis jetzt dieſen mir widerſtre⸗ benden Akt noch immer von mir ab; doch ſehe ich ein, daß mein Anwalt Recht hat, der mir die Ver⸗ wirrungen vorſtellt, die nothwendig daraus entſtehen müſſen.“
„Sind das die Güter, die Du von dem Grafen Crecy, dem alten finſtern Bruder Deiner Mutter erbteſt?“ frug die Marquiſe.


