Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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Ihrer Gemahlin verwendet ward? Wiſſen Sie nicht überdies, daß wir das Taubenpaar aus der Provence heißen, und daß ich dem tugendhaften Verſailler Hofe das nie geſehne Schauſpiel gab, ein Jahr nach der Hochzeit noch von meinem Gemahle geliebt zu ſein? Wollen Sie, daß ich all' dieſen Triumphen entſage, die mein junges Herz berauſchen und was wollen Sie mir zum Erſatze bieten?

Nichts, Lücile, rief ihr Gemahl mit dem vollen Ausdrucke entzückter Sicherheitnichts, als mich entweder ſehr wenig, oder Alles? Laß Deine Roben und Juwelen zurück ich ſchenke Dir einen Strohhut und pflücke Dir ſelbſt die Blumen darauf!

Die Marquiſe wandte ſich leicht von ihm ab er folgte dem lieblichen Geſichte ihre Augen ſtanden in Thränen aller neckende Muthwille war daraus verſchwunden. Als ſie ſchüchtern zu ihm aufblickte, ſagte ſie mit dem frommen Ernſt einer Betenden: Bin ich nicht zu glücklich?

Laß uns dankbar ſein und Gott ehren durch ein lebendiges Gefühl unſeres Glücks, ſagte der Marquiss ſcheint mir ein ſchöner Gottesdienſt, ein glückliches freudiges Herz ſich zu erhalten und ſich des Geſchenks ſeines Lebens zu erfteun! Ich fürchte