Teil eines Werkes 
1. Theil (1843)
Entstehung
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ſeiner Beſchäftigungen und dem Ausdruck ſeiner ſeit⸗ wärts belauſchten Züge imponiren läßt. Gern ſähe ſie ſich von ihm bemerkt und herbeigerufen, aber ihre beredten Augen bleiben natürlich, wenn auch auf ihn gerichtet, dennoch geräuſchlos, und ſie muß ſich entſchlie⸗ ßen, ſich ſelbſt anzukündigen.Ich bin unbeſcheiden, Dich zu ſtören, hebt ſie anaber ich wußte nicht, daß Du ſo ernſt beſchäftigt warſt. Bei dem Klange dieſer lieben Stimme richtet der junge Marquis das Antlitz der Redenden entgegen, und als ob ein Sonnenſtrahl den Wolkenſchleier durchbräche, ſo leuchtet das entzückte Lächeln der Liebe daraus hervor.

O, Lücile! ruft er, ihr die Hand entgegen⸗ ſtreckend,ſtets erſehnt, ſtets erwünſcht und zur rech⸗ ten Stunde, iſt nur Deine Entfernung eine Störung für mich.

Auch wollte ich mich nur als Botin des Früh⸗ lings bei Dir melden, antwortete nun, in völlig ſichere Heiterkeit zurückgekehrt, die junge Marquiſe. Dieſe Veilchen, die ihr ſehnſüchtiges Herz, der Sonne entgegen, unter dem leichten Reife des alten Mooſes hervordrängen, ſie tragen in ihrem ſüßen

Dufte das ganze Paradies des Frühlings, ſie erinnern

ternheit zu zagen ſcheint, und ungewiß, ob ſie es wagen darf, ihm zu nahen, ſich von dem Ernſte