Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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nach dem Tode ſeiner Gemahlin ſich den Geſchaͤften entzogen und ſeine erſchuͤtterte Geſundheit auf einer Reiſe mit ſeinen Toͤchtern herzuſtellen ſuchte fielen all' dieſe Pflichten den beiden andern Vormuͤndern, den eben genannten Ehrenmaͤnnern zu, und wurden von ihnen bis auf die kleinſten Umſtaͤnde hin erledigt. Ein Verſuch des Herrn Cornelius aber, die Summen der portugieſiſchen Anleihen zu retten, indem er ſelbſt das Gewiſſen der zur Zeit kontrahirenden Herrn zu ruͤhren ſich bemuͤhte, ihnen den Tod Jacob van der Nees als Folge anfuͤhrte, und die Rechte der Waiſe geltend zu machen ſuchte, blieben bei aller ſchuldigen Achtung gegen den wohlangeſehenen Buͤrgermeiſter von Amſterdam, doch mit den fruheren Suſhudge ohne allen Erfolg.

Floripes blieb in dem Hauſe ihrer Tante, und ſie verlebten mit einander, in einer durch Liebe und geiſtige Gemeinſchaft erhoͤhten Exiſtenz, ſchoͤne Tage, in denen Floris ungeſtoͤrt durch den Einfluß haͤuslicher Lei⸗ den in ihrer Vervollkommnung vorſchritt, und zu der Weichheit, welche ihr die Natur gegeben, mehr Kraft und Bewufßtſein bekam, begruͤndete Anſichten, Unterſcheidungen, die feſtzuhalten waren, und wodurch ihr Verſtand in ein richtigeres Wiuniß zu ihren Ge⸗ fuͤhlen trat.

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