Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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brannt hatten, mußten ſie ſich eingeſtehen, daß damit auch zugleich der groͤßte Theil von dem ſo lange zuſam⸗ men gewucherten Vermoͤgen des Geizigen verſchwunden war und wie dieſe Ueberzeugung, die er wohl nicht von ſich abzuhalten vermocht haben werde, ganz dazu gemacht geweſen ſein mußte, ſeine letzten Stunden mit allen Qualen, die er zu leiden vermochte, auszufullen und ihm endlich den Tod zu geben in der maaßloſen Aufre⸗ gung ſeines Gehirns. Alles, warum er geſuͤndigt und ſich und Andere zu Kummer und Elend verdammt hatte, ſchwand in den letzten Stunden ſeines Lebens dahin und der Fluch Groͤneveldts, den er ſo oft gehoͤrt zu ha⸗ ben glaubte, hatte ihn auf derſelben Stelle todt zur Erde geſtreckt, wo er einſt den feierlichen Eid geſchwo⸗ ren, ſeinen Verlaſſenen ein Schutz zu ſein und ihrem Eigenthume ein treuer Verwalter, und woran er zum Meineidigen geworden war.

Der baare Beſtand, die Juwelen, endlich der beab⸗ ſichtigte Verkauf des Hauſes mit ſeinem Inventarium gab eine Summe, deren Zinſen Herr Cornelius mit eiferſuͤchtiger Liebe zu verwalten beſchloß, und da Floris vorerſt an der Seite ihrer Tante geborgen war, konnte dieſe kleine Revenue, gut benutzt, ſich noch mit der Zeit vermehren.

Da Herr von Marſeeven Obervormund war, aber