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Unuͤberſehbar war es jedoch, wie Urica im Lauf des Winters in ihrer Lebenskraft herab kam, und wie dro⸗ hend ihre Aufloͤſung heran nahte. Auch konnten die erfahrenen Freunde, zu denen vor Allen Hooft und Harſen's gehoͤrten, ſehr wohl fuͤhlen, wie Urica ihre Aufloͤſung nunmehr erwartete, und wie all' ihre Anord⸗ nungen ſich auf dieſe ihr immer naͤher ruͤckende Periode bezogen.
Sie wuͤnſchte nicht, daß Floris und Orla nach ihrem Tode in das große Haus der Marſeevens uͤbergehen ſollten. Floris Vermoͤgen war jedenfalls zu ſo vorneh⸗ men Angewoͤhnungen zu geringz und Orlas Vermoͤgen ſchien ihr ſo ganz in Frage geſtellt, daß ſie auch von ihr die Beduͤrfniſſe des Luxus abzuhalten wuͤnſchte. Ueber dieſe Beſtimmungen ſprach ſie auch mit Floris, und ſagte ihr, daß ſie wuͤnſche, Orla und ſie in das Haus des guten Herrn Harſens uͤbergehen zu ſehen. Herr Harſens hatte beide Toͤchter verheirathet; er und ſeine muſterhafte Gattin bewohnten ein ſchoͤnes geraͤumiges Haus, worin die gebildete Sitte Beider eine edle Ele⸗ ganz geſchaffen hatte, wie ſie aber nicht die Grenzen uberſchritt und nur mit der angeſehenen Stellung eines Pfarrherrn bei der erſten Kirche der Stadt uͤberein⸗ ſtimmend war. Hier konnten die jungen Maͤdchen in dem ehrenhafteſten Schutz, in aͤhnlichen Gewohn⸗


