Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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ſeinem bekuͤmmerten Geſicht, worauf er ein Lächeln er⸗ zwingen wollte, in dem Luſthof erſchien ſchrie Flo⸗ ripes laut auf ihr Gefuͤhl brach ſich Bahn, und ganz außer ſich rief ſie:Was iſt hier geſchehen o, ich bitte euch, habt Erbarmen und ſagt es mir!

In dieſem Augenblicke ſah ſie den aſten Freund ihrer Mutter, ihren theuren Lehrer und Seelſorger, den guten Herrn Harſens, aus dem Hausflur treten, und indem ſie auf ihn zueilte, rief ſie zitternd:O, ſagt mir ſagt mir, was iſt hier geſchehen wo wo iſt mein Vater?

Er ſchlaͤft den ewigen Schlaf, ſagte Herr Harſens mit feſter und ruhiger Stimmedie Laſt der irdi⸗ ſchen Verſuchung, die ihn ſo elend und ungluͤcklich machte, iſt von ihm genommen. Komm, meine Toch⸗ ter, wir wollen an ſeiner Leiche beten.

Wir muͤſſen nun ſagen, daß Nees in dem Herzen ſeiner Tochter den vollen Tribut kindlicher Liebe davon trug; daß ſie kein Gedaͤchtniß hatte fuͤr irgend etwas, was dieſen Gefuͤhlen haͤtte Eintrag thun koͤnnen; daß ſie troſtlos war, daß er ſich im Zorn von ihr getrennt, und das ganze Vertrauen, was ſie zu Herrn Harſens hatte, dazu gehoͤrte, um ihm glauben zu koͤnnen, daß ihr dadurch nicht ein bleibender Vorwurf, ein nicht wieder gut zu machendes Unrecht zuruͤckbliebe.