Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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alle Krankheits⸗Symptome fand, erlaubte er ihr aufzu⸗ ſtehen und mit ihm im Luſthofe zu fruͤhſtuͤcken.

Er wartete ihrer an der Treppe, und es ruͤhrte ihn mehr, als er ſich durfte merken laſſen, wir er ſie ſchuch⸗ tern und von einer Bangigkeit ergriffen, die ſie ah⸗ nungslos doch faſt niederzubeugen ſchien, die Treppe leiſe hinabſteigen ſah, und, ſich ihm mit Thraͤnen in die Arme werfend, zitternd nach ihrem Vater fragen hoͤrte.

Er ſchlaͤft, ſagte Cornelius mit geſenkter Stimme und fuͤhrte ſie an der verſchloſſenen Thuͤre des alten Saals voruͤber, worin Nees wirklich ſeinen letzten Schlaf hielt.

Sein Wunſch war nur, ihr erſt in der Morgenluft durch etwas Nahrung Kraft zu den Erſchuͤtterungen einzufloͤßen, die ihr nicht erſpart werden konnten.

Aber obwohl der Morgen ſo ſchoͤn war, daß er je⸗ des unbefangene Herz entzuͤcken mußte, hatte Floris doch keinen Blick dafuͤr. Sie hatte ein ſchwarzes Kleid angezogen ſie ſetzte ſich gehorſam neben ihren guͤti⸗ gen alten Freund unter die ſuͤß duftende Linde und ver⸗ ſuchte, eine kleine Staͤrkung zu nehmen, die ihr ſo drin⸗ gend anempfohlen wurde. Aber ihr Athem wurde kuͤr⸗ zer ſie ſchreckte zuſammen bei der kleinſten Bewe⸗ gung im Hauſe, und als Caas endlich ſchuͤchtern mit

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