Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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ſtern, die er heimlich liebte und erhielt, wieder Fuß faſ⸗ ſen wollte, ward dies ſchrecklich verhaͤngnißvolle Leben auf derſelben Stelle beendigt, und uͤber der Quelle aller ſeiner Laſter dem Golde hatte er ſeine entwuͤr⸗ digte Seele ausgehaucht.

O, ſagte Herr Cornelius tief bewegtiſt das etwa nicht gerecht? Iſt dieſe Gerechtigkeit nicht uͤberall nachzuweiſen, wenn wir von unſerm Herzen die kurzſichtige Leidenſchaftlichkeit trennen, die unſern Blick truͤbt und uns die goͤttlichen Wege verhuͤllt? Nein, nein, mein ewiger Vater! Du biſt ſchon auf dieſer Erde der gerechteſte Richter und wer dich nicht verſteht, keucht in ſeiner ſich ſelbſt geſchaffenen Gerechtigkeit hin und verfaͤllt zu ſeiner Strafe in Hader mit der Vorſe⸗ hung, in Haß gegen das Leben, in Feindſchaft mit ſei⸗ nen Bruͤdern und ſteift ſich in ſeinem Eigenduͤnkel bis an's Ende einer traurigen Laufbahn.

Mit dieſer kurzen Leichenrede, die Herr Cornelius unwillkurlich dem Andenken des Jakob van der Nees hielt wollen auch wir ſein Leben abgethan halten und uns von ihm zu ſeiner einzigen Erbin zuruͤck⸗ wenden.

Herr Cornelius ſaͤumte nicht, andern Tages ſo fruͤh als moͤglich die arme Waiſe zu beſuchen, und da er ſie blaß und traurig, aber von der Nachtruhe geſtarkt, ohne