Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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auf achtete Angela nicht, und Suſa, welche bereits daſſelbe ahnte, antwortete mit ihren verächtlichen Ge⸗ berden, die ſie noch immer fuͤr Nees bereit hatte, da die Abneigung Beider gegen einander ſich in nichts ver⸗ ringert hatte.

Deſſenungeachtet hatte Nees nicht allein die von ihm ſelbſt zu böſen Täuſchungen nur hergerichtete Aus⸗ ſtattung des Hauſes nicht wieder, wie er beabſichtigt, zuruͤcknehmen koͤnnen, ſondern er hatte zuſehen muͤſſen, wie Angela durch Urica's Freigebigkeit den Beſtand des Hauſes durch Anſchaffung von Silber und werthvol⸗ len Gegenſtänden aller Art ohne große Nachfrage bei Nees vermehrte und ihn durch ruhigen Widerſtand zwang, den anſtändigen Zuſtand des Hauſes zu ertra⸗ gen und ſich dem Gebrauch ſtandesmaͤßiger Geräthe zu unterziehen. So wie ſie damals eine neue Hoffnung unter ihrem Herzen fuhlte, betrieb ſie dieſe Aufgabe mit einer religiöſen Gewiſſenhaftigkeit, denn ſie gelobte ſich, ihre eigene ſchmachvolle Jugend immer warnend im Sinne behaltend, daß wenn Gott ihr den Seegen eines lebenden Kindes gewährte, es vor den entſetzlichen Drangſalen bewahrt bleiben ſolle, von denen ſie das Opfer geweſen und welche ſie ſo ſpät erſt verſtanden hatte. Sie gelobte ſich, daß dies Kind in der frühen Gewöhnung des Wohlſtandes erwachſen ſolle, um ſich