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Nees ſpannte beide Arme um die Knie und wiegte ſich hin und her, waͤhrend heiſeres, dickes Lachen aus ſeinem offenen Munde drang; er konnte unter dieſem Anblick ſich ſo vergeſſen, daß ſeine boſen Neigungen ausſetzten— man haͤtte ihn erſt daran erinnern muͤſſen, daß durch ſolche Spruͤnge viel abgenutzt wuͤrde— er mußte nachher wohl daran denken, aber mit einem Seufzer, als ergebe er ſich in ein unabweisliches Schickſal.
Mit ineinander gedruͤckten Händen ſaß Angela ge⸗ genuͤber und verwandte wie Nees kein Auge von ihrem Liebling— ein ſeliges Laͤcheln ſpielte um ihren Mund, ihre Augen, die immer ſo groß und ſchoͤn waren, erſchie⸗ nen in dem nun blaſſen und hageren Geſicht noch grö⸗ ßer; jetzt leuchteten ſie von dem einzigen Gefuͤhl von Gluͤck, was dieſes arme Weſen je kennen gelernt hatte: von der ſeligſten Mutterfreude— wenn dies liebliche Kind ſeine phantaſtiſchen, ſelbſt erfundenen Tänze auf⸗ fuhrte, und auf dieſem Boden unſchuldiger Freiheit ſei⸗ nen ganzen Liebreiz entwickelte, dann fragte die lauſchende Mutter dieſen Bewegungen voll Seele und Phantaſie die Geheimniſſe der Zukunft ab— wie ſich dieſe Anlagen heranreifend entwickeln wuͤrden, welch ein Platz ihrer Floris damit geſchaffen werden wuͤrde— ob ſie ſo ſchön, ſo edel und gut als Urica und Frau von Marſeeven wer⸗


