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Mund gekuͤßt haben wuͤrde— und all dieſen Reiz ver⸗ gaß man doch leicht uͤber die Augen— dieſe tiefblauen Augen mit langen, ſchwarzen Wimpern, die, an den Spitzen gebogen, den Eingang zu offnen ſchienen fur dies große, herrliche Auge— daruͤber dämmerte ſchon eine zarte Linie, die es verrath, daß die ſchoͤnſten Augenbrauen kuͤnftig ſich uͤber ihnen woͤlben werden. Sie iſt fur ihr Alter, was nah' an das ſechſte Jahr kommt, nicht zu groß— aber wunderſchoͤn gerundet iſt der ganze Koͤrper, und nie ſah man ſie gehen, ein Sprung oder mehrere hintereinander— das ſchien die Federkraft dieſer zarten Glieder zu bedingen. Beim Tanz hatte ſie ihr, damals fuͤr ſo kleine Kinder ſelbſt uͤbliches, offenes Ermelkleid abgelegt; in dem Unterkleide und Mieder vom ſelben gebluͤmten Seidenzitz, macht ſie um ſo leichter ihre Spruͤnge— die Ermel des feinen, weißen Hemdchens ſind aufgekrempt um den Oberarm, und die kleinen, weißen Schultern heben ſich kaum an dem vollen Halſe hervor. Vorzuͤglich prachtvoll, wenn auch weder ge⸗ ſchmackvoll noch paſſend, ſind aber zwei hochrothe Pan⸗ toffelchen mit Gold und Silber geſtickt, mit denen ſie ſo geſchickt zu klappen weiß, daß dies eine Art Beglei⸗ tung zur Fiedel wird. Mit dieſer Geſchicklichkeit weiß ſie ſich etwas, denn es iſt die Beluſtigung der ganzen Geſellſchaft.
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