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Muſikbande ein oft kleineres Stuͤck Kalophonium als er beſitzt, an einen Bindfaden gebunden in die Runde gehen laͤßt— und er wuͤrde lieber hungern und Nees ſein Brot verhandeln, als ſeinen groͤßten Schatz, ſein großes Stuͤck Kalophonium!
Zwiſchen dieſen grotesken Geſtalten nun huͤpft in der Mitte des Hofes, wo die glatten Flieſen liegen und das Abendlicht am laͤngſten weilt, Floris, wie eine rei⸗ zende Libelle unter farbloſen Nachtvoͤgeln.
Wer koͤnnte denken, Floris gehoͤre zu dieſen Eltern — wer koͤnnte anders glauben, als daß ein bloßer Zu⸗ fall dieſes fremdartige Kind in dieſe Räume verſetzt habe? Wir wollen ſie beſchreiben, wenn das moͤglich ſein wird.
Floris gleicht in Wahrheit Urica ſo auffallend, daß ſie ihre Tochter haͤtte ſein koͤnnen. Während ſie tanzt, iſt ein kleines Netz von blauer Seide und Silberdraht faſt ganz uͤber den Hinterkopf gefallen, und ein Wald von goldblonden Locken hat ſich hervorgedraͤngt und tanzt ungehindert mit— ſie iſt von glaͤnzend weißer Farbe, durchſichtig ſcheint das Blut in den Adern zu fließen, um das rundliche Geſichtchen mit einem leichten Roth anzu⸗ hauchen; ſie zeigt immerfort die kleinen, weißen Zähne, und das Näschen daruͤber iſt ſo gerade mit der Stirn verbunden, ſo zart und kindlich zwiſchen den herrlichen Augen ſtehend, daß man es ſo gern wie den laͤchelnden


