Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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Pantoffeln auf glattem Eſtrich. Auf dem Luſthof, wo dies vorgeht, ſehen wir unter der Linde Angela auf dem Platz ihrer Mutter ſitzen. Sie iſt ſehr hager geworden, ſieht groͤßer aus und hat eine blaſſe, kranke Farbe. An gute Kleider ſcheint ſie jetzt gewöhnt; die Wahl der Farben und der Stoffe zeigen eigenes Urtheil nach bereits gemachten Erfahrungen und der gehoͤrigen Bil⸗ dung des Geſchmacks. Gegenuͤber, an der mit Wein dick belaubten Wand, auf einem niedrigen eichenen Fuß⸗ geſtell hockt Nees. Er hat ſehr an Leibesſtaͤrke zu⸗ genommen und ſein Geſicht iſt egal kupferroth er traͤgt eine ſchwarze verſchobene, abgetragene Muͤtze Kopfhaar und Bart ſpielen in's Weiße. Er iſt wohl⸗ habig gekleidet, aber im bloßen Wams, ohne Mantel. Gegen die Hausthuͤr zu, ſitzt Suſa, die ebenfalls gealtert iſt ſie ſpinnt mit einer juͤngern Magd um die Wette. Etwas weiter ſitzt ein dreizehn bis vierzehnjähriger Burſche platt auf der Erde und ſpielt luſtige Tänze auf der Fiedel. Er iſt der Laufburſche, das Laſtthier Neeſens der unermuͤdliche Gehuͤlfe aller Huͤlfebe⸗ duͤrftigen des ganzen Hauſes Caſſian zur Ab⸗ kuͤrzung wird er Caas genannt, durchrennt auf Neeſens Gebot ganz Amſterdam, ſchleppt ungebuͤrliche Laſten, wohin man will, hilft im Packhof Guͤter und Ballen

Fiedel luſtig ſtreichen und dazwiſchen das Klappen kleiner