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ſie die ſeitwärts fluͤſternden Stimmen von Suſa und Urica hoͤrte, fuͤhlte ſie den träumeriſchen Zuſtand der
Seele, der alle beſtimmteren Eindruͤcke verſchlingt und
ihr ganzes Leben ihr wie einen Traum erſcheinen ließ, wie einen Zuſtand, den ſie ohne alles Bewußtſein durch⸗ gemacht hatte.
Wir haben ſelbſt mit durchlebt, was Suſa in ihrer einfachen, traurigen Redeweiſe vor Urica entwickelte, und womit ſie ihren letzten Zweifel uͤber die Identität der Perſonen aufhob.
Ergeben und tief erſchoͤttert ſtand die arme Gräfin nach der beendigten Mittheilung auf und es that ihrem Herzen wohl, als ſie den Ausdruck aufrichtiger Theil⸗ nahme in Argyle's Geſicht antraf. Sie reichte ihm die Hand und unwillkurlich faſt ſeufzte ſie hervor:„Was nun weiter?“
„Das entſcheidet ſich heute nicht, theure Gräfin!“ erwiderte Argyle warm—„die Dinge ſind zu wichtig, um ſchnell uͤber ſie beſtimmen zu koͤnnen— jetzt wißt ihr Alles und könnt an der Wahrheit nicht mehr zwei⸗ feln— goͤnnt euch aber einige Sammlung— in ſolcher Erſchuͤtterung faßt man keine gute Entſchluͤſſe— mor⸗ gen werden die umſtaͤnde mehr auseinander treten— ihr werdet ſie mit ruhigerem Blute ordnen koͤnnen.“ „Ihr habt Recht, Argyle,“ ſagte Urica—„ich fuhle


