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muß bleiben— denn es iſt entſchieden— ſie iſt eine Caſambort.“
„Das wißt ihr jetzt? Das glaubt ihr?“ rief die Graäfin Comenes—„das muß ein Irrthum ſein, meine Liebe— wie ſieht die Frau aus— nicht weniger ge⸗ mein faſt.“
„O verſchont mich,“ entgegnete Urica—„ſie iſt es — ſie iſt es doch— nur fort mit dem Menſchen.“
Die Graͤfin Comenes trat nun zu der verlaſſenen Gruppe zuruͤck und ſah, wie Nees, auf und ab rennend, das Bild eines abweſenden Menſchen war, wäͤhrend Angela wie die Ergebung ſelbſt den Kopf auf die Bruſt geſenkt hatte.
„Jakob Nees,“ ſagte ſie ſtreng—„zieht euch zu⸗ ruͤck und wartet im Vorzimmer, bis man euch rufen wird.“
Nees blieb ſtehn, und eine brutale Antwort ſchwebte auf ſeinen gerollten Lippen; aber die Gräfin Comenes war eine Dame, der man nicht leicht widerſtrebte, wenn ſie befahl— und bei dem Widerſtande, der in ihres Gegners Gebärde lag, kam ſie ſo wenig aus der Faſ⸗ ſung, daß ſie mit ihrer langen gebieteriſchen Hand ihre Worte wiederholte, indem ſie nach der Thuͤr zeigte. Nees trollte murrend und ſich wild ſchuttelnd dieſer Wei⸗ ſung nach, und endlich lag die Thuͤr zwiſchen ihnen.


