Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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Tante ſein und alle Bedienten und ihn ſelbſt fuͤr Ver⸗ wandte gehalten habe und Ulla endlich gezwungen, das arme dumme Ding, ſein Weib, zu umarmen. Urica, die ſinnend in ihrem Fenſterſitz ſaß, ohne an den Er⸗ mahnungen der Graͤfin Theil zu nehmen, die ſie ihr ſtets uͤberließ, fuhr ahnungsvoll ploͤtzlich in die Höhe und rief der Gräͤfin Comenes lebhaft zu:Was kann das ſein? Als die Thuͤren ſich ſchnell oͤffneten und Frau von Marſeeven blaß und aufgeregt hereintrat und ohne weiteres vorwurfsvoll ausrief:Urica! Urica! in welche entſetzliche Lage bringt ihr die arme Angela unter euren Domeſtiken ſteht ſie im Vorzimmer, von ih⸗ rer Vertraulichkeit belaͤſtigt, waͤhrend ihr Mann ſie wie ſeines Gleichen behandelt und bereits glaubt, mit euch zu verkehren, waͤhrend eure Kammerfrauen eure Rolle ſpielen und ihn verhoͤhnen.

Alſo doch, ſagte Urica mit einem tiefen Seufzer alſo doch ſo gemein und roh, daß ſie eine Belu⸗ ſtigung meiner Domeſtiken werden konnten. Oh! das iſt hart, Muhme häarter, als was Sie dort erfuh⸗ ren dies beweiſt nur, wie unmoͤglich Sie zu mir paſſen köͤnnen. O ich bitte euch koͤnnt ihr dies nicht noch von mir abwenden denkt, welche Lage, jetzt dieſe Menſchen in meine Nähe zu rufen, die eben mei⸗ nen Dienern als gemeine Gaukler dienten, ſie zu belu⸗