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und ſchone Juwelen und Perlen trug und ein Andachts⸗ buch in der Hand hielt, wie das ihrer Herrin.
Ein Wink verſtändigte ſie, und es kam ihnen eine unheimliche Ahnung, daß hier am Ende ein anderer Zuſammenhang obwalten könnte, obwohl Angela's ro⸗ thes unſchönes Geſicht und ihre ganze ungeſchickte Ge⸗ ſtalt wenig die Anſpruͤche ihrer Kleidung zu rechtfertigen ſchien.
Die Luſtigkeit, welche indeſſen etwas zu gerauſch⸗ voll geworden war, dämpfte ſich augenblicklich, als die Thuͤr nach den innern Zimmern ſich offnete und ein kur⸗ zes Geſprach mit den Pagen vorfiel, welche ſogleich den Haushofmeiſter herbeiriefen, welcher in der Thuͤr ver⸗ ſchwand.
Die ſtrenge Graͤfin Comenes hatte von der Unruhe im Vorzimmer etwas vernommenz die Pagen ſagten ihr, es ſei ein Gaukler da, der Spaͤße mache, und die Graäfin ließ ſogleich den Haushofmeiſter rufen, da ihr die Zulaſſung ſolcher Perſonen ſehr unſchicklich ſchien.
Der Haushofmeiſter entſchuldigte ſeine Nachgiebig⸗ keit gegen die Heiterkeit der Dienerſchaft, indem er her⸗ vorhob, daß es zwar ein gemeiner haͤßlicher Burſche ſei, der ſich eingedrängt, aber daß er die läͤcherlichſten Spaße getrieben, den beiden Kammerfrauen die Hände gekuͤßt habe, verlangt, eine davon ſolle ſeine und ſeines Weibes


