chen,“ lachte Nees, indem er ſeine große Fauſt vor den lachenden Mund hielt—„das ſind mir noch Leute, mit denen ſich was reden laͤßt— ja! hier fuͤhle ich mich unter Verwandten; das iſt nicht ſo die Marſeevenſche Ziererei!“ Er machte darauf ein paar poſſenhafte Nach⸗ äffungen, wie er hoffte, der Frau von Marſeeven nach, welches wieder großes Lachen und Beifallrufen nach ſich zog.
„Aber nun genug des Lachens,“ fuhr er fort— „ietzt heraus mit der Sprache— wer iſt unſere liebe Frau Tante, daß wir ihr die Hand kuͤſſen können— nachher wollen wir weiter lachen.“
„Mir— mir, Herr Neffe,“ ſagte die Aeltere— und die Jungere trat zuruͤck, um zu ſehen, was weiter werden würde. Nees ſtuͤrzte nun auf die Hand und kußte ſie, dann zog er Angela vor und dieſe beugte ſich ebenfalls ſchuchtern auf die Hand und kuͤßte ſie, wonach Nees vertraulich rief:„Nun, Frau Tante, zur Verſoͤh⸗ nung auch ein Kuͤßchen— umarmt meine Angela, dann ſeid ihr auch eine brave Tante, die Vernunft an⸗ nimmt.“
Gravitätiſch umarmte jetzt die Angeredete unter gro⸗ ßem Lachen der Andern die arme Angela; dadurch ward dieſe aber mehr ins Licht gedräͤngt, und beide Kammer⸗ frauen ſahen als gute Kennerinnen, daß Angela große


