Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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geringen Perſonen aufmerkſam gemacht worden, welche die Gräfin von Caſambort ſich vielleicht herablaſſen werde mit ihrem Geſuch anzuhoren.

Er behielt daher eine ruhig ernſte Haltung und trat Nees, welcher noch immer Diener machte, muthig ent⸗ gegen, indem er ihn fragte, was zu ſeinen Dienſten ſtaͤnde.

Ach, ſagte Nees, nun ebenfalls vordringend Euer Gnaden ſind ſehr guͤtig und ich werde ſpäter mir ein Vergnuͤgen aus Ihrer Bekanntſchaft machen; aber vorerſt hat Jakob van der Nees und ſein liebes Weib⸗ chen, die Edle von Groͤneveld, nichts weiter zu thun, als der lieben Frau Tante pflichtſchuldigſt die Hand zu kuͤſſen. Nees hatte dieſe Rede, welche ihm ſehr wohl⸗ gelungen ſchien, mit einem ſo widrigen Grinſen und mit ſo gemeinen Manieren an Haͤnden und Beinen be⸗ gleitet, daß die behauptete Ruhe des Haushofmeiſters nöthig war, um die in ihrem Lachen faſt erſtickenden Diener zu mäßigen. Nees dagegen ergriff Angela mit ſeiner gigantiſchen Hand, und indem er mit ein paar Rieſenſchritten das Zimmer durchmaß, ſtand er jetzt mit großem Wohlgefallen vor dem Fenſter, worin die bei⸗ den reichgekleideten Frauen ſaßen und hob hier auf's neue ein ſo uͤbermaͤßiges Dienern an, daß die Mädchen vor Lachen zu erſticken glaubten, endlich ſich aber erho⸗