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Silber geſtickt waren— ein alter Herr in ſchwarzem Sammt, mit einem weißen Stab in der Hand, ſtand unter ihnen— an der gegenuͤber liegenden Thuͤr ſtan⸗ den zwei Pagen, und in einer Fenſterniſche ſaßen die beiden dienſthabenden Frauen.
Hier wollte das Ungluͤck, daß Nees ſich au sein de sa famille waͤhnte— die Verſammelten, die Alle ein ſehr wuͤrdiges Anſehn hatten, für Herrn des Hofes— den ſchwarzen Herrn fuͤr einen Verwandten und die Da⸗ men am Fenſter, welche halb verdeckt waren, unfehlbar fuͤr die Gräfin von Caſambort und— etwa noch eine Muhme der Art anſah.
Er fing zu dem Ende ſogleich an der Thuͤr ſchon zu ſchwänzeln und zu dienern an und gab Angela das Zeichen zu ihren leider ſehr ungeſchickt ausfallenden Knixen.
Das Aeußere von Nees war nun ſo auffallend ge⸗ mein, daß ihn die verſammelten Diener fuͤr einen Marktſchreier, Gaukler oder noch Geringeres gehal⸗ ten und weder ihm noch ſeiner leider ſich eben ſo unſcheinbar anlaſſenden Gefährtin Einlaß geſtattet ha⸗ ben wuͤrden— waͤre nicht der alte Mann in ſchwarzem Sammt, welches der Haushofmeiſter war, am Mor⸗ gen durch die Gräfin Comenes in myſtiſchen Worten auf einen moͤglicher Weiſe eintreffenden Beſuch zweier


