Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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begeben, und ob Angela auch einen guten Theil ihrer Kräfte wieder erlangt hatte, fuͤhlte ſie ſich doch ſehr be⸗ ſtuͤrzt, als die Entſcheidung ihr ſo nah geruͤckt war. Nees hoffte ſeine keineswegs viel ſicherere Stim⸗ mung zu verbergen, aͤußerte ſeit der Einladung eine rohe Luſtigkeit und einen großſprecheriſchen Hochmuth, mit dem er ſich vertraut machen wollte, um ihn vor den vornehmen Leuten feſthalten zu können. Er verſpottete die beklommene Miene der armen Angela und erzählte viel Luͤgen, die darthun ſollten, wie er ſchon oft bei ſolchen Gelegenheiten geweſen und wie er ſich dabei be⸗ nommen habe, was natuͤrlich ihm immer zum Vor⸗ theil, den Vornehmen zum Nachtheil gereicht hatte. Ach! Angela war keine lachende glaͤubige Zuhoͤrerin mehr, und dies fuͤhlte Nees mit einem Aerger, der ſo unedel wie alles Uebrige in ihm, doch Mitleid verdient haͤtte! Als ſie endlich geruͤſtet waren, eilte Angela noch einmal in den Luſthof, wo die arme Wahnſinnige mit ihrem Kaͤtzchen tandelte, kniete vor ihr nieder, legte ihre abgezehrten Haͤnde auf ihr Haupt und kuͤßte ſie ehrerbietig dann trat ſie den ſauern Weg an Jakobs Seite an.

In dem Vorzimmer, das zu den Gemächern der Graͤfin von Caſambort fuͤhrte, ſtanden die Bedienten derſelben, deren Scharlachroͤcke von oben bis unten mit