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trennt wurde; ein Gebrauch, der ſchon fruher in Folge der großen Brandſchaͤden eingefuͤhrt worden war. Dieſe Gaſſe war oft nur ſo breit, daß eine Perſon, von den Wanden geſtreift, ſich vorſichtig hindurch zu winden vermochte; aber es hinderte nicht, auf dieſem Wege Thuͤren anzulegen und der Aufmerkſamkeit entzogene Eingaͤnge in die Häͤuſer zu bilden.
Immer die Gaſſe rechts gehörte dem Eigenthuͤmer, und bei unſerm Hauſe war dies Gäßchen mit einer ho⸗ hen, feſten, eiſernen Gitterthuͤr verſchloſſen, von der die Nachbarn auch ſagten, ſie öffne ſich nie mehr.
Vor der Thuͤr ſproßte das Gras hoch auf, und Mooſe liefen mit ihren weichen Farbentonen an ihren alten Bekannten, den zierlich verſchnittenen Eichbau⸗ men, hinauf und breiteten ſich auf dem Regendache der zweiten Etage wuchernd aus. Eine Birke hing wie nickende Federn aus dem alten Helmſturz der Purmu⸗ rand, welcher das Wappen im Giebelfelde zierte, und keine Hand ſchien dem Leben der Natur zu wehren, welche uͤberall Beſitz nimmt, wo der Menſch ſie nicht verdraͤngt.
Einlaß in dieſem Hauſe zu finden, gelang Nieman⸗ dem. Der Klopfer an der Thuͤr war aus dem Rachen des kupfernen Löwenkopfes gebrochen, und wenn die Fenſterläden von außen auch fehlten, war doch bei den


