ſo daß nur noch die ſchoͤn verzierten Lehnen, als eine Art Paneel, unter den Fenſtern hinliefen. Auf der an⸗ dern Seite der Thuͤr, welche mit ihren Verzierungen faſt ſo breit war, als die eben bezeichnete Glaswand, war nur ein ſchmales und niedriges Fenſter und hiermit die ganze Raͤumlichkeit des unteren Stockwerks beſchloſ⸗ ſen. Die obere Etage war eben wie die untere von an einander haͤngenden Fenſtern, aber ſie waren niedriger, und noch ſchmalere Pfeiler trennten ſie. Daruͤber er⸗ hob ſich der Giebel; aber er wich mit ſeinen feſteren Waͤnden wieder zuruͤck, und vor ſeinen Thuͤren war eine Gallerie, deren dichtes Gegitter mit kuͤnſtlichem Laube behangen war, welches an die geſchnittenen Hek⸗ ken der Gärten erinnerte, den Stolz hollaͤndiſcher Gar⸗ tenkunſt. Auch wie dort waren hier zuweilen Einſchnitte gleich Fenſterwoͤlbungen zu ſehen, welche die Ausſicht nach der Straße zuließen, und hieruͤber ruhte wieder ein eigenes Regendach, deſſen abenteuerliche Traufen Vö⸗ gel darſtellten. Der letzte Giebel enthielt die gewöhn⸗ lichen Dachluken, aber bis in den außerſten Gipfel hin⸗ auf lugten grauenhafte oder lächerliche Kreaturen aus den uͤberladen reichen Holzſculpturen hervor, womit je⸗ der Balken verſehen war.
Das Haus hatte auf beiden Seiten die uͤbliche Hausgaſſe, wodurch ein Beſihthum vom andern ge⸗
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