Er ward nach dieſen Worten auf's Neue ſtill und † nachdenkend, und erhob ſich ſodann, um ſich fruͤh in † ſeine Zimmer zuruͤck zu ziehn, kuͤndigte ſeine Abreiſe auf den andern Tag an und erbat ſich, die Zimmer des verſtorbenen Herzogs bewohnen zu duͤrfen.
Das zuruͤckbleibende Gefolge des Koͤnigs beſtätigte vollkommen die Anſicht, daß dieſer auffallenden Reiſe eine Abſicht von der hoͤchſten Wichtigkeit zum Grunde liegen muͤſſe, da die alle Kraͤfte anſpannende Schnellig⸗ keit, wie das anbefohlene ſtrenge Geheimniß, den un⸗ paſſenden Zeitpunkt derſelben ſchien vermitteln zu ſollen, und ſie vom Könige beſchloſſen ward, als er vo Stet⸗ bebette ſeines alten Kammerdieners, des Maſter e Por⸗ ter, kam.—
Die Herzogin ſah, trotz ihrer kalten Faii mit einiger Spannung dem andern Morgen entgegen, der ihr in einer vom Könige erbetenen geheimen Unter⸗ redung den wahrſcheinlichen Grund Reiſe offen⸗ bar machen ſollte.
Der Koͤnig, der ſchon beim Einnit⸗ in die Ge⸗ maͤcher ſeines Freundes eine lebhafte Bewegung gezeigt hatte, entließ, ſich nach Einſamkeit und Ruhe ſehnend, ſobald es moͤglich war, die Herren des Hauſes, wie ſei⸗ nes eigenen Gefolges und durchſchweifte nun mit Schritten die ſchoͤnen Räume. 1


