Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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gung murre, die jeden edeln Mann in Bezug auf die ſchimpfliche Behandlung des Grafen Briſtol zu betreffen ſchien. Aber es ſind nicht alle Gemuͤther geſtimmt, in der Theilnahme der Menge Troſt finden zu koͤnnen. Graf Briſtol war am Ende eines gluͤcklichen und ruhm⸗ vollen Lebens nicht vorbereitet, es ſo traurig zu be⸗ ſchließen, und das ſtolze Herz ſeiner Tochter widerſtand dem Ungluͤck mit ergebungsloſem Unwillen.

Lord Briſtol war vom Hofe und aus London ver⸗ wieſen. Der Stolz, womit er das Parlament zum Schiedsrichter zwiſchen ſeinem Ankläger und ſich geſtellt wiſſen wollte, war eine Herausforderung zu gefährlicher Art fuͤr Buckingham, als daß er nicht eine Perweiſung vom Koͤnige erpreſſen ſollte, um alle Anſtrengungen mit einem Male zu vernichten, die von Seiten der mächti⸗ gen Familie des Grafen gemacht wurden, um ihn glaͤn⸗ zend zu rechtfertigen. Machtlos ſtand Lord Briſtol vor dieſem harten Gebot. Das Antlitz ſeines Koͤnigs war ihm entzogen; der Prinz von Wales, wie es ſchien, theilte die Meinung des verwegenen Herzogs; zu wi⸗ derſtehen war der Gewalt nicht; der Graf mußte vor den Thoren von London umwenden und in der Ver⸗ bannung ſich fuͤr beguͤnſtigt halten, daß man das Schloß der Herzogin von Nottingham als Zufluchtsort anzu⸗ ſehn, ihm verſtattete.