Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ſen Zwecke, zu einer theilnehmenden Verpflichtung fuͤr den Orden bekehren.

Sie verſuchte anfäͤnglich dem Rath des Pater Cle⸗ mens zu Folge, auf dem ihre einzige Hoffnung beruhte, eine voͤllig duldende Haltung zu behaupten, die weder zugeſtand, noch verweigerte, ſo daß man ſie wirklich fuͤr bekehrt hielt; doch als man nun anfing, ihr in dieſer Beziehung naͤhere Mittheilungen zu machen, empoͤrte ſich gegen dieſe Taͤuſchung ihr ſtolzes und reines Herz. Sie trat nun beſtimmter entgegen, verdoppelte aber da⸗ durch nur die Bemuͤhungen um ſich und zog ſich eine peinliche Scene zu, die mit einem Eidſchwur endete, den man von ihr uͤber die Geheimniſſe dieſes Schloſſes begehrte. Nach langem Weigern willfahrte ſie endlich, da ſie ſich kaum denken konnte, daß, außer dem Fana⸗ tismus der Einzelnen, irgend ein boͤſer Zweck dieſen Din⸗ gen zum Grunde liege, und da ſie wohl einſah, daß ihr keine Wahl bleiben wuͤrde, wenn ſie nicht ſelbſt jede Hoffnung zum Heraustreten aus dieſem Hauſe damit zerſtoren wollte.

Ihr Verhaͤltniß zu der Ladh des Hauſes blieb gleich widrig und beklemmend fuͤr ſie. War auch eine ähn⸗ liche Nacht⸗Scene nicht wieder vorgefallen, hatte dieſe doch ein ſo tief reichendes Entſetzen in ihr zuruͤckgelaſ⸗ ſen, daß durch ungewoͤhnliche Toͤne, die oft Nachts an