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Sie mußte nach einer Zuſammenkunft mit Pater Johannes, worin ſie nicht ermangelt hatte, ihr Glau⸗ bensbekenntniß abzulegen und zu vertheidigen, doch dem Rathe des Geiſtlichen nachgeben und ſich der Ordnung des Hauſes fuͤgen.
Er ſah wohl ein, daß der boshafte Geiſt der Lady nicht ſo weit gezähmt werden moͤchte, um mit ihr ge⸗ meinſchaftlich handeln zu koͤnnen, und ſo wußte er ſich
dem Fraulein als eine wohlthuende Mittelsperſon anzu⸗
deuten, an die ſich die Huͤlfloſe um ſo lieber anſchloß, da ihr ſonſt nur Margariths kindiſches Geſchwätz oder der beſchraͤnkte Geiſt der verſchuͤchterten Schweſter Electa fuͤr die Stunden blieb, die ſie nicht in Gemeinſchaft mit der Ladh ſelbſt oder im ſogenannten Arbeitsſaal mit den übrigen Schweſtern zubringen durfte.
Dieſe Stunden waren ihr faſt die unleidlichſten, denn wenn der Kultus, dem ſie beiwohnen mußte, auch abweichend und, ihren empfangenen Begriffen nach, un⸗ zuläßig war, konnte es ihr doch nicht ſchwer werden, daran ihre eigenen Gefuͤhle anzuknuͤpfen und ſo die Widerſpruͤche, die ihr von Außen drohten, in ſich aus⸗ zugleichen.
Hier aber war ſie Stundenlang dem ermuͤdendſten Geſchwaͤtze ausgeſetzt, welches ſich um die widerlich ent⸗ ſtellten und ubertriebenen Schilderungen merkwuͤrdiger


