Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Dies erfuhr er erſt nach dem Tode ſeines Bruders, als der Prinz krank darnieder liegend keinen treueren Boten kannte, als eben ihn, der keinen Augenblick ſein Bett verließ. Er ſendete ihn zur troſtloſen Gemahlin, noch auf dieſer Hoͤhe ſie ſeiner treuen Geſinnung ver⸗ ſichernd; denn feſt entſchloſſen blieb er, ſie auf den Thron zu heben, und verrieth ſomit dem Freunde das Geheimniß.

Ha! ha! lachte die Lady, das war ein guter Auf⸗ trag; und daher wurde dann die verſchmähte Gräfin Briſtol ſchnell in Gnaden zur Braut erhoben!

Doch es ſei ſo! rechtmaͤßiger Geburt oder nicht,

vertilgt ſie, vertilgt Alles, was den Namen Stuart oder Buckingham trägt; nur dann habt ihr den Er⸗ folg ſicher. Mit dieſen Worten erhob ſich die Ladh und ſchritt nach ihrem Bet⸗Pult, den Reſt des Morgens einer vorgeſchriebenen Andacht zu weihn, die uͤber den felſen⸗ harten Inhalt dieſes Weſens auch nicht den kleinſten Einfluß ausuͤbte.

Die Zeit, die jetzt für die ungluckliche Maria an⸗ hob, war ganz dazu geſchaffen, ein ſo junges und leb⸗ haftes Gemuͤth nieder zu beugen und in eine ſchwer⸗ muͤthige und dumpfe Stimmung zu verſenken.