Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Gut, gut, ich wuͤnſche Euch Gluͤck dazu. Doch die Welt iſt erſt der Magnet, der aus dem Schacht des Herzens die verborgenen Erze ans Licht zieht, und zwar von ſolchem Gehalt, als dieſer mächtige Magnet allein zu wecken und feſtzuhalten weiß. Seid Ihr au⸗ ßerdem aber ſo voͤllig ſicher, daß ſie hier verborgen bleibt? Fuͤrchtet Ihr nicht die tauſendarmige Macht des gut bedienten Buckingham, nicht dieſe Notting⸗ hams, die, den liſtigen Archimbald an der Spitze, viel vermoͤchten, wenn ſie wollten?

Wenn ſie wollten, betonte ſpoͤttiſch lächelnd der Hochwurdige, aber ſie wollen nicht. Kennt Ihr den Irrthum nicht, an dem der hochmuͤthige Geiſt dieſer Herzogin von Nottingham hinkrankt? Er hin⸗ dert ſie, die Flucht des Fräuleins zu ruͤgen, wie ſie ſonſt nicht unterlaſſen wuͤrde. Streng hat ſie jede Nachforſchung gehindert und verpoͤnt, und dennoch hat dieſe Ausflucht, die ſie ſich geſtattet, der Welt ein Ge⸗ heimniß zu entziehn, das ihrem Hochmuthe ſo ver⸗ letzend wurde, ihr Gewiſſen in ein Heer von Vorwuͤrfen geſtuͤrzt. Sie glaubt ſich halb und halb verpflichtet, die geträumte Suͤnde ihres Gatten an dieſem Weſen gut zu machen, und daß ſie der Lockung nicht wider⸗ ſtand, dieſe ſaure Pflicht von ſich abzuſchuͤtteln, reizt ihren ſtolzen Geiſt, der vor ſich ſelbſt bewundernd da⸗