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neten Triumph entzieht; Ihr werdet über ſie keinen feiern. Dafuͤr nehmt das Wort einer Frau, die nicht umſonſt Menſchen geſehen hat.
Pater Johannes ſchwieg nach dieſer Rede, und es war ihm deutlich anzuſehn, daß er nicht viel beſſere Hoffnungen naͤhrte.
Pater Clemens, ſagte er dann, ruͤhmte uns die Guͤte ihres Herzens und die kindliche Hingebung in den Willen älterer Perſonen. Darauf mußten wir bei un⸗ ſerer Behandlung hinzuwirken ſuchen, und darum habt Ihr mit Euerm rauhen Empfang ſo ganz verkehrt gehandelt.
Ha! rief die Ladh mit ziemlichem Ungeſtuͤm, wenn ich nur nicht verſtändige und erfahrene Männer von Guͤte des Herzens und Hingebung in Anderer Willen muͤßte ſchwatzen hoͤren. So lange der Wille Anderer den Geluͤſten des eigenen Herzens ſchmeichelt, ſo lange findet er uns bereit, ihm zu folgen, ſo lange ſind wir guͤtig und nachgiebig; und fremde Leiden erwecken un⸗ ſere Theilnahme ſo lange, bis wir fuͤr unſere eigenen ſie vergeblich ſuchten. Leerheit des Herzens wie des Lebens, mit einem Worte die Zeit der Jugend, verbrei⸗ tet nach Außen dieſen thoͤrichten Schein, aber wer hat ihn nicht weichen ſehn, ſobald die Begierden des Herzens erwachend dem Willen eine Richtung geben. Daſſelbe


