Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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len Vertrauen, und hatten keineswegs die Abſicht, dieſe junge Perſon Euerm Einfluſſe zu entziehn. Ob ſie uns nutzlich oder hinderlich werden kann durch den Anſpruch ihrer Geburt, iſt noch zu unentſchieden bei der beſtimm⸗ ten Richtung, die ihr die fruͤhere Erziehung gab, als daß wir ſie jetzt ſchon unabänderlich aus dem Lande ent⸗ fernen ſollten. Wenn ſie uns aber nutzlich bleiben oder werden ſoll, ſo bedenkt, daß ſie nur entlaſſen werden kann als unſere Freundin, als die Theilnehmerin aller unſerer Intereſſen, daß ſie ihre hohe Geburt nur dann kennen lernen darf, wenn ſie damit das ſchwache Herz zu regieren gelobt, das, durch den Tod ihrer Mutter erſchuͤttert, unempfindlich bleiben koͤnnte fuͤr den Beſitz der ſchoͤnſten Fuͤrſtin, der erlauchten Henriette von Frankreich.

Und dies hofft Ihr wirklich zu erreichen bei einem Geſchoͤpfe, das neben dem Fluche ihres Geſchlechtes einerſeits den unbezwinglich trotzigen Karakter der Buckinghams trägt, und andrerſeits die ganze weltliche Thorheit ihrer Aeltermutter, dieſer beruͤchtigten Maria von Schottland, in jedem Zuge ihres glatten Geſichts? Sperrt ſie lieber heute als morgen ein, und laßt jede Hoffnung auf ihre Bekehrung fallen. Damit werdet Ihr wenigſtens ſo viel erreichen, daß Ihr dieſem ver⸗ abſcheuungswerthen Buckingham ſeinen auf ſie berech⸗